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Auf dieser Seite findet Ihr Links zu interessanten und informativen Internetseiten "in Sachen Hund!"

Tierschutzverein Thannhausen

Tierschutzverein Thannhausen

Hunde & Katzen

 

Wenn Ihr Euch für den Tierschutz oder für Fotografie interessiert, dann lohnt sich ein Blick auf diese Seite!

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Homöopathie für Tiere

Für viele ist der Besuch beim Heilpraktiker schon lange nichts Ungewöhnliches mehr. Doch auch Hunde, Katzen, Pferde, Nagetiere, Reptilien & Co profitieren von der sanft heilenden Wirkung der Homöopathie durch einen qualifizierten und ausgebildeten Tierheilpraktiker.

Denn nicht nur wir Menschen, sondern eine immer größer werdende Anzahl unserer Haustiere leiden unter Erkrankungen wie: Allergien, Atemwegserkrankungen, Hautproblemen, Organ-Störungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie psychosomatischen Auffälligkeiten.

Hier bietet die klassische Homöopathie, auch in Verbindung mit andren Naturheilverfahren eine erfolgreiche Alternative.

Für mehr Informationen steht Ihnen die Tierheilpraktikerin Christine Steinke-Beck aus Burtenbach gerne zur Verfügung!

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Impfen mit Verstand

ImpfungMit Datum zum 20. Dez. 2005 hat das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung die deutsche Tollwutverordnung geändert!

Ein wirksamer Impfschutz bei Hunden und Katzen liegt demnach dann vor, wenn eine Impfung gegen Tollwut
a) im Falle einer Erstimpfung bei Welpen im Alter von mindestens drei Monaten mindestens 21 Tage nach Abschluss der Grundimmunisierung und längstens um den Zeitraum zurückliegt, den der Impfstoffhersteller für eine Wiederholungsimpfung angibt,
b) im Falle von Wiederholungsimpfungen die Impfungen jeweils innerhalb des Zeitraumes durchgeführt worden sind, den der Impfstoffhersteller für die jeweilige Wiederholungsimpfung angibt.

Dies bedeutet, dass es nun auch in Deutschland möglich ist Hunde für drei Jahre und Katzen für vier Jahre gegen Tollwut impfen zu lassen. Inzwischen haben nach unserer Kenntnis alle deutschen Impfstoffhersteller die Mehrjahreszulassung!
Tierhalter sollten deshalb darauf bestehen, dass ihr Haustier mit einem Mehrjahresimpfstoff behandelt wird und der Tierarzt den nächsten Tollwutimpftermin auch entsprechend im EU Heimtierausweis einträgt.

Für alle Haustierfreunde empfehlen wir deshalb:
"Impfen mit Verstand – so viel wie nötig und so wenig wie möglich! "

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 Auf diesen Seiten findet Ihr viele Informationen Rund ums Impfen!


§§§ Für den Hundehalter interessante Urteile §§§

Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig verbietet den Gebrauch von Teletaktgeräten:
Der noch immer bei vielen Jägern und Hundeausbildern beliebte Einsatz von Elektroreizgeräten ist nach geltendem Recht bei der Hundeausbildung verboten.

Dies entschied das Bundesverwaltungsgericht Leipzig und bestätigte damit ein Urteil der Vorinstanz, des Oberverwaltungsgerichts Münster. Das Tierschutzgesetz verbietet die Verwendung von Geräten, die durch direkte Stromeinwirkung Einfluss auf das Verhalten des Hundes nehmen.
Der Besitz dieser elektronischen Erziehungshilfen für den Hund ist nicht strafbar, nur wer die Geräte einsetzt, verstößt gegen das Gesetz. Es geht dabei nicht um die Art und Weise, in der ein solches Gerät verwendet wird, sondern darum, ob die Reizstromgeräte nach Bauart und Funktionsweise geeignet sind, dem Tier nicht unerhebliche Schmerzen zuzufügen.

Tierheilpraktiker darf sich jeder nennen:
Ein Tierheilpraktiker braucht für die Ausübung seiner Tierheilkunde keine staatliche Erlaubnis zu haben. Jedermann darf daher ohne Erlaubnis und Nachweis einer besonderen Ausbildung Tiere als Heilpraktiker behandeln. Es verstößt daher auch nicht gegen die Wettbewerbsregeln, wenn sich jemand Tierheilpraktiker nennt, obwohl er über keine tierärztliche Ausbildung verfügt. Es liegt erst recht keine Verbrauchertäuschung vor, wenn ein Tierheilpraktiker eine entsprechende Ausbildung absolviert hat und wenn er Tiere nach ähnlichen Grundsätzen behandelt wie der Heilpraktiker Menschen.
Oberlandesgericht Celle, AZ: 13 U 9/96

Betreten auf eigene Gefahr:
Betritt ein Fremder ein Haus durch die unversperrte Haustüre, weil - was er wusste - die Klingel nicht funktioniert und er auch vom Besitzer aus irgendwelchen Gründen nicht gehört wird, dann liegt eine grob fahrlässige Selbstgefährdung vor, wenn diese Person, trotz der bellenden Hunde im Haus, die Türe öffnet und von einem der Hunde gebissen wird. In einem solchen Fall hat der Geschädigte keinen Anspruch auf ein Schmerzensgeld vom Hundehalter. Der Verletzte hat selbst schuldhaft gehandelt, weil er die Sorgfalt außer Acht gelassen hat, die ein ordentlicher und verständiger Mensch angewandt hätte, um sich vor Schaden zu bewahren. Er hat auf eigene Gefahr gehandelt und sich selbst in Gefahr gebracht.
Oberlandesgericht München, AZ: 14 U 1010/99

Wildes Spiel:
Kommt ein Mensch zu Fall, weil mehrere Hunde im Spiel auf ihn zulaufen, haftet jeder Halter der beteiligten Hunde für den entstandenen Schaden, ohne dass es darauf ankäme welcher Hund konkret den Sturz verursacht hat. Denn die Frage, welcher Hund die Person umgeworfen hat, oder ob diese bei einem Ausweichmanöver gestürzt ist, spielt für die Haftungsfrage keine Rolle, weil alle Hunde durch das gegenseitige Anstacheln zu der riskanten Situation beigetragen haben. Da im Übrigen die Laufrichtung solcher, tobender Hunde nicht sicher vorhergesagt werden kann, haften die Halter auch dann, wenn sich ein Fußgänger angesichts der heranstürmenden Hunde verschätzt und bei einer Ausweichbewegung zu Fall kommt, ohne dass ihn einer der Hunde auch nur berührt.
Oberlandesgericht Oldenburg, AZ: 11 U 79/01

Leinenzwang für Hunde:
Ordnungsbehörden und Polizei können generell die notwendigen Maßnahmen treffen, um eine bestehende Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung abzuwehren. So kann u. U. auch ein Leinenzwang für Hunde begründet werden, wenn der Hundehalter zu einer verantwortlichen Ausführung von Hunden nicht hinreichend in der Lage oder Willens ist.
Ein Hundehalter muss stets in der Lage sein, seinen Hund zu beherrschen und zurückzuhalten. Insbesondere hat er dafür Sorge zu tragen, dass sein Hund niemanden belästigt, gefährdet oder schädigt. Somit kann es der Hundehalter also nicht hinnehmen, dass die Hunde aus seiner Sicht im Gebüsch verschwinden, ohne einzugreifen. Auch darf der Halter seine Hunde nicht weit vor sich herlaufen lassen und sich dadurch der Möglichkeit berauben, im Konfliktfall rechtzeitig eingreifen zu können.
Allerdings darf die Anordnung eines Leinenzwanges nicht unverhältnismäßig sein. Eine dem Jagdtrieb nachgehende bzw. unkontrolliert durch den Wald hetzende oder streifende Hundemeute stellt aber eine erhebliche Gefahr für Wildtiere, Waldbesucher und die den Wald durchziehenden Straßen benutzenden Verkehrsteilnehmer dar.
Beschluss des Verwaltungsgerichtes Berlin vom 02.04.2004. 11 A 289/04

Sicherungspflicht des Hundes beim Autofahren:
Autofahrer, die einen Hund im Fahrzeug mitnehmen, müssen dafür sorgen, dass das Tier ausreichend gesichert ist, sie riskieren sonst den Kasko-Schutz, wenn es wegen des Hundes zu einem Unfall kommt, z. B. wenn er bei einem Bremsmanöver nach vorne geschleudert wird. Der Autofahrer handelt in diesem Falle grob fahrlässig.
AZ: 8 U 2819/96

Kein Versicherungsschutz für Angehörige:
Führt die im Haus des versicherten Tierhalters wohnende Schwiegermutter dessen Hund ausnahmsweise aus und wird diese hierbei durch den Hund so zu Fall gebracht, dass sie sich einen Oberarmbruch zuzieht, so stehen dieser Frau keine Schadens- und Schmerzensgeldansprüche zu, weil sie als Tierhüterin und Angehörige insoweit keinen Versicherungsschutz genießt.
Oberlandesgericht Frankfurt/Main, AZ: 3 U 127/03

Ausnahmeregelungen für die Haltung von kleinen Hunden:
Haben sich Vermieter u. Mieter im Mietvertrag auf ein Verbot der Hundehaltung geeinigt, so ist dieses Hundehaltungsverbot wirksam. Eine unangemessene Benachteiligung des Mieters stellt dies nicht dar. Haben aber alle Mieter des Mietshauses ihr Einverständnis für die Haltung eines kleinen Hundes mit einer Schulterhöhe von nur 25 cm für einen Mieter erklärt, dann kann sich ausnahmsweise der Vermieter nicht mehr auf das mietvertragliche Verbot der Tierhaltung berufen. Ein schutzwürdiges Eigeninteresse des Vermieters liegt nicht mehr vor.
AG Hamburg-Bergedorf, AZ: 409 C 517/02

Vermieter dürfen einem Mieter das Halten eines Yorkshire Terriers selbst dann nicht verbieten, wenn im Mietvertrag der Vermieter diese Tierhaltung erst genehmigen muss. Nach Ansicht des Gerichts sind Yorkshire Terrier nämlich winzige Hunde, die in ihrer Größe eher mit einem Meerschweinchen vergleichbar sind. Zudem bellen solche Hunde nur recht leise und sind kaum in der Lage, Mitbewohner zu belästigen oder das Haus zu beschädigen. Nur dann, wenn diese Winzlinge zu Störern werden, z. B. das Treppenhaus durch Kot verunreinigen, müssen sie wieder abgeschafft werden.
LG Kassel, AZ: 1 S 503/96

RechtWir beraten Sie gerne:
Rechtsanwalt Horst Ohnesorge & Kollegen

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